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Seine Geschichte

Seine Geschichte

Im Jahre 1647, als die ‚teutsche Not‘, der Dreißigjährige Krieg allmählich endete, wurde dieses schöne Haus erbaut. Vor seiner letzten Renovierung 1992 durch den heutigen Eigentümer galt noch das Jahr 1698 als das eigentliche Baujahr, - doch bei Freilegungsarbeiten entdeckte man eine Inschrift mit dem genauen Datum:

Anno domini 1647 den 7. april
wer will baowen an die strassen
mus die leut reden lassen
Hermanus Ellmingus und Maria Loers
~ mein ellich husfrau

Der Bauherr war Zeugmeister im Dreißigjährigen Krieg gewesen und konnte sich nun mit seiner ‚husfrau‘ auf eine wohlgestaltete Friedenszeit einrichten.
Mit Krieg und Frieden hängt auch ein weiteres Geschichtsexempel der TRAUBE zusammen. Als Gasthaus (erstmals 1810 beurkundet ) wurde es per königlich-preußischer Order 1840 dazu ausersehen, dem Beerdigungsverein für die Veteranen des Freiheitskrieges als Vereinslokal zu dienen. Viele Jahre zuvor hatte Blücher in der Silvesternacht 1813/14 die Franzosen nur 40 Kilometer von hier über den Rhein zurückgedrängt und das Land befreit. Die Kriegsteilnehmer der Region waren alt geworden und mir Ihrer feierlichen Beerdigung verbanden sich in der Tat große patriotische Gefühle; doch anders, als es die preußische Obrigkeit vorgesehen hatte, galten sie jetzt, in der Jahrhundertmitte, einem republikanisch geeinten Deutschland ...

Eine dritte Erwähnung aus dem Lauf der Zeiten gilt endlich der Schönheit des Hauses: „ ... das schönste alte Bauwerk des ganzen Städtchens und eines der besten Beispiele dieses Typus in der Rheinprovinz “, so äußern sich vor ca. 100 Jahren die „ Berichte der Provinzialkommision für Denkmalpflege in der Rheinprovinz “ im Jahre 1909.
Seit 1986 wird das Haus wieder gastronomisch genutzt, wobei die Eigentümerfamilie Meffert nicht ohne Stolz an ihren Urahnen erinnert, jenen Johann Mathias Sauerborn, Wirt der TRAUBE im 1840er-Jahr.

Doch auch der heutige Küchenchef Stefan H. Schleier, der mit seiner Frau Anita das Haus führt, kann durchaus auf seine eigene gastronomische Familientradition verweisen. Eltern und Großeltern betrieben Hotels, der Urgroßvater Julius Oskar Eisenring gar fuhr als Chefkoch im ORIENT-EXPRESS und war danach Küchenchef in einem der damaligen Spitzenlokale Deutschlands, dem Bayrischen Hof in München.
Viel Tradition in Zeiten der rasanten, globalen Ökonomie – doch keineswegs im Widerspruch zu ihr. Bemühen wir gestreßten Zeitgenossen uns doch heute letztlich um das gleiche Ziel wie unsere Vorläufer: die Lebenskunst , ohne die Alles Nichts ist.
Die TRAUBE hat sich ihr verschrieben, zum Wohle ihrer Gäste.